Tage vergingen. Nichts bewegte sich im Wald, außer den Wesen, die dort lebten. Bären trotteten umher und fraßen wilde Beeren; Wapitis grasten; Eulen schrien und machten Jagd. Die Bäume wuchsen, auch wenn ihre Tage gezählt waren.

Der kristallene Wind kam und ging, wehte sacht über die Strände am Ozean, über Seen und Wälder. Selbst diejenigen, die schon lange auf der Halbinsel lebten, konnten sich nicht erinnern, wann die Luft je so süß gewesen war, so köstlich. Sie meinten, es wäre irgend etwas, das im Wald blühte. Etwas, das nie zuvor geblüht hatte.

Naomi M. Stokes: Die Zedernsängerin, 1995