Es war ein grüner Morgen.
Soweit er sehen konnte, verdeckten Bäume den Himmel. Nicht ein Baum, nicht zwei Bäume, nicht ein Dutzend, sondern all die unzähligen tausend Bäume, deren Samen oder Keimlinge er gesetzt hatte. Und es waren keine kleinen Bäume, keine Schößlinge oder zarten Gewächse, sondern große Bäume, riesige Bäume, zehn-Mann-hohe Bäume, über und über grün und gewaltig und rund und voll Saft; Bäume mit metallisch schimmernden Blättern, flüsternde Bäume, eine breite Reihe von Bäumen, die sich über die Hügel zog; Zitronenbäume, Linden, Rotholzbäume und Mimosen und Eichen und Ulmen und Espen, Kirschbäume, Ahornbäume, Eschen, Apfelbäume, Orangenbäume, Eukalyptusbäume, von einem turbulenten Regen zum Leben entfacht, genährt von einem fremden, magischen Boden; Bäume, die selbst jetzt noch zusehends neue Äste entwickelten und Blüten aufgehen ließen.

Ray Bradbury: Die Mars-Chroniken, 1948