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Viel zu sagen gäbe es zum Hopfen Humulus lupulus, dessen weibliche Blüten hier zu sehen sind. Sie werden seit über 1300 Jahren als Biergewürz benutzt. Die männlichen Blüten sind weniger bekannt. Die Pflanze wird sicher seit 1000 Jahren in Kultur angebaut. Da Hopfen zweihäusig ist, kann man dazu nur weibliche Pflanzen brauchen. Sie werden durch Stecklinge vermehrt.

Hier am Waldhang ist der wilde Hopfen neben der Waldrebe die auffälligste Kletterpflanze, und selbstverständlich gibt es auch viele "Männer". Dieses Jahr waren alle Exemplare im Frühsommer von einer Krankheit (vermutlich einem Pilz) befallen und stark geschädigt. Danach entwickelten sich aber nochmals kräftige frische Triebe.