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Ein Grenzgänger zwischen Wiesen und Wald ist der Wilde Kerbel Anthriscus sylvestris. Oft findet man ihn massenhaft in stark gedüngten Wiesen. Hier besiedelt der das Gebüsch am Rand des Waldhangs. Das von Feinschmeckern geschätzte Kerbelsüppchen kann man mit ihm aber nicht zubereiten. Dazu bedarf es des Gartenkerbels A. cerefolium.

In meiner fernen Jugend auf dem Dorf wurden die hohlen Kerbelstängel regelmäßig benutzt, um an heißen Sommertagen Wasser aus kühlen Wiesenquellen oder kleinen Bächen zu trinken. Wer würde sich das heute noch trauen?