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Es ist nicht zu leugnen: der Lenz ist da! Der April startete optimistisch mit Sonne, doch der Schwung lies rasch nach. Die große Aprilmitte war nass und kalt mit zahlreichen Frostnächten. Ostersonntag überraschte uns gar für mehr als einen halben Tag mit einer geschlossenen Schneedecke. Erst gegen Ende des Monats wurde es langsam etwas wärmer.

Einem robusten Unkraut wie der Brennessel auf dem Titelbild schadet der Frost nicht. Ganz untypisch für einen Wald: An vielen Stellen des Hangs spießen die grünen Brenner und sind jetzt schon stiefelhoch. Was ich daraus schließe: Der Boden ist überdüngt, vermutlich durch Sickerwasser von den oben liegenden Feldern. Und die Waldgesellschaft am Hang ist noch nicht im Gleichgewicht. Das kann viele Jahrzehnte dauern.
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